Nachrichtenarchiv 2009
Dompropst em. Hans Müllejans plötzlich verstorben
Päpstlicher Ehrenprälat + Ehrenbürger der Stadt Aachen + Träger des Bundesverdienstkreuzes
Der langjährige Propst des Aachener Domes, Dr. Hans Müllejans,
ist am 5. August 2009 und unerwartet im Alter von 80 Jahren verstorben.
Der Verstorbene wurde am 12. März 1929 in Stolberg geboren. Nach Studien
in Bonn, Aachen und München empfing er am 28. Februar 1953 im Aachener
Dom die Priesterweihe. Nach einem Promotionsstudium des Kirchenrechts in
München und 2 Kaplansjahren in Stolberg war er seit 1959 im
Bischöflichen Generalvikariat tätig, zunachst von 1959 bis 1968 als
Bistumssekretär, dann von 1968 bis 1984 mit der Verantwortung für alle
Mitarbeiterinnen und Mit arbeiter des Bistums, besonders die Priester,
betraut. 1975 bis 1995 war er Stellvertreter des Generalvikars. Seine
Berufung an den Dom zu Aachen - 1959
als Domvikar, 1974 als
residierender Domkapitular, 1977 als Dompropst - führte ihn in die
Aufgabe, die sein Leben prägen sollte. In seiner Amtszeit begann die
äußere Grundsanierung des Domes, die er mit der Aktion "Der Aachener Dom
braucht Hilfe", dem Aufbau der "Europäischen Stiftung Aachener Dom" und
auf vielerlei andere Weise förderte. Stets lag IHM der feierliche
Gottesdienst im Dom, der "klingenden Kathedrale", am Herzen. Die
Kolpingfamilie und die Karlsschützengilde Aachen begleitete er über
viele Jahre als Präses. Der Genossenschaft der Aachener Christenserinnen
stand er als Bischöflicher Beauftragter zur Seite. In den letzten
Monaten seines Lebens war er Seelsorger In ihrem Haus in
Stolberg-Venwegen. Sein Wirken wurde durch öffentliche Ehrungen
anerkannt, so wurde er zum päpstlichen Ehrenprälaten ernannt, und mit
dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland ausgezeichnet, 2002 zum Ehrenbürger der Stadt Aachen
gewählt.
Glockenjubiläum Sa. 22. und so. 23. August 2009
In diesem Jahr feierten sieben der acht Aachener Domglocken ihr 350jähriges Jubiläum.
Wussten Sie schon, ... ... Dass die
Domglocken das größte, geschlossene, noch vorhandene Barockgeläut aus einem Guss überhaupt bilden?
... Dass das Vorgängergeläut dem großen Stadtbrand vom 2. Mai 1656 zum Opfer fühlen?
... Dass die Brunnenschale des Karlsbrunnens auf dem Aachener Marktplatz vom selben Gießer geschaffen wurde?
Welchen Schatz die Aachener In ihrem ehrwürdigen Domturm bewahren, ist nur Wenigen bekannt. Mit den verschiedenen Info-Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen rund um das Glockenjubiläum am Samstag, 22. und Sonntag 23.August 2009 wurde das Aachener Domgeläut wieder neu in das Bewusstsein der Menschen gerufen. Eine Glocken-Buch-CD wurde zu diesem Jubiläum aufgelegt (19,80 €)
Norbert Jachtmann
Glockensachverständiger für das Bistum Aache
UN-Sonderbriefmarke Aachener Dom
Seit Mai 2009 gibt es jetzt auch eine Sonderbriefmarke im Rahmen des Deutschen UNESCO-Welterbes zum Aachener Dom. Es ist die 14 Briefmarkenausgabe der Vereinten Nationen mit Darstellungen des Welterbes. Für das Jahr 2009 hat die Postverwaltung der Vereinten Nationen sechs Welterbestätten in Deutschland ausgewählt - darunter das 1. Deutsche Weltkulturdenkmal den Aachener Dom. Die Aachener Marke erscheint zum Nennwert von US $ 0,98 im Bogen zu 20 Briefmarken. Es werden nur 11.000 Bogen gedruckt. Letzer Verkaufstag ist der 08. Mai 2010. Man kann die an allen 3 UN-Standorten kaufen Marken Marken. Briefe mit der Aachener-Dom-Marke Können aber nur über New York versendet werden:
Postverwaltung der Vereinten Nationen / P.O. Box 5900 / Grand Central Station / New York / NY 10163-5900 / USA