Die Europäische Stiftung Aachener Dom trauert um Dr. Hans Schwüppe (*1931 - + 2010)
Mit großer Trauer hat die Europäische Stiftung Aachener Dom auf die Nachricht vom Tod ihres Beiratsmitgliedes. Dr. Hans Schwüppe, Ministerialrat a.D., reagiert. Seit 1998 gehörte Dr. Schwüppe der Stiftung als Kuratoriumsmitglied, seit 1999 als Beiratsmitglied an. Plötzlich und völlig unerwartet verstarb Dr. Hans Schwüppe am 19. Mai 2010 in Bonn. Vor wenigen Wochen durften wir ihn noch als engagiertes Mitglied im Beirat der Stiftung erleben. Mit ihm verliert die Europäische Stiftung einen großartigen Mitstreiter für ihr Anliegen. Gerade die erweiterte Ausrichtung der Stiftung auf die europäische Kultur in Kunst und Wissenschaft lag ihm sehr am Herzen. Die Europäische Stiftung Aachener Dom wird ihm Ehrend gedenken.
Jugendkarlspreis 2010 - Teilnehmer und Preisträger im Aachener Dom
Am 11. Mai 2010 wurde zum dritten Mal der Europäische Karlspreis für die Jugend vergeben. Nach der Preisverleihung in der Aula der RWTH-Aachen waren alle Teilnehmer und Preisträger auf Einladung der Europäischen Stiftung in den Aachener Dom geladen. Dompropst Msgr. Helmut Poqué hieß die Teilnehmer aus den 27 europäischen Ländern am Karlsschrein in der Chorhalle herzlichen willkommen: " Sie sind- mit Blick auf dieses Bauwerk - wahre "Baumeister" an unserem Haus Europa. Ihre Projekte und Ideen fördern die gemeinsame europäische Identität". Nach einer musikalischen Einstimmung durch die "Junge Philharmonie Köln" erlebten die Teilnehmer in einer intensiven Führung die "Schätze" der karolingischen Marienkirche. Zum Schluß durften alle Teilnehmer die Dachregion des Domes erkunden und einen Blick auf die Kaiserstadt Aachen werfen.
Ehrenbürger Dr. Jost Pfeiffer (* 1920, + 14.01.2010) verstorben
Mit großer Trauer hat die Europäische Stiftung Aachener Dom auf die Nachricht vom Tod des Ehrenbürgers der Stadt Aachen Dr. Jost Pfeiffer reagiert.
Dr. Pfeiffer war seit den Anfängen der Stiftung Mitglied im Kuratorium. In besonderer Weise lag die ihm Ausrichtung der Stiftung am Herzen. In einem Schreiben (1997) auf die Berufung in das Kuratorium heißt es: Für mich als Bürger ist der Aachener Dom das Symbol der überlieferten Werte dieser alten Stadt, die ja auch bei der Stiftung des Karlspreises Ihren Ausdruck gefunden haben. Dass dieses geschichtliche Symbol für das nächste Jahrtausend, erhalten werden muss, sollte Verpflichtung für uns alle sein. "- Die Stiftung hat einen engagierten Mitstreiter für ihre Aufgaben und eine große Persönlichkeit verloren. Die Europäische Stiftung Aachener Dom wird ihm Ehrend gedenken.
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Aachener Dom und Jugend fest im Blick
Die Europäische Stiftung Aachener Dom verjüngt sich - Jahrestagung 2009 STRONG> P>
Die im Jahre 1995 ins Leben gerufene Europäische Stiftung Aachener Dom Hielt zum ersten Mal unter dem neuen Vorsitzenden des Kuratoriums, Minister Armin Laschet, ihr Jahrestreffen ab. Das Kuratorium verjüngt sich mit acht neuen Kuratoren und geht neue Wege: Die Aktivitäten richten sich auf Zunehmend jüngere Menschen in ganz Europa. Das 24. Benefizkonzert im Aachener Dom war würdiger Abschluß eines europäisch geprägten Wochenendes. P>
Beiratsvorsitzender Michael Wirtz: "Die Stiftung möchte mit Ihren Aktivitäten im nächsten Jahr noch mehr jüngere Menschen erreichen und durch eine Wirksame Öffentlichkeitsarbeit - Möglichst in Printmedien und TV - die Bekanntheit des Aachener Doms als europäisches Erbe mit Zukunftsperspektive erhöhen". Michael Wirtz stellte die für 2010 geplanten Initiativen vor, u.a. die Einbindung in den Jugend-Karlspreis mit 45 Jugendlichen aus 27 Nationen und den für September geplanten eintägigen Schülerkongress mit rund 120 Schülern der Oberstufen aus ganz NRW. P>
Würdigen Abschluss der Jahrestagung bildete am Samstagabend das 24. Benefizkonzert unter dem Stichwort "Te Deum - Musikalische Architektur einer Domkirche", das ganz im Zeichen von Europa stand. Herausragend die Werke des Estländers Arvo Pärt (* 1935), des Schweden Thomas Jennefeld (* 1954) und Otto Olsson (1879-1964). Ausführende waren die Europäischen Vokalsolisten, der Slowenische Kammerchor, der Kinderchor St. Gregorius Aachen, das Orchester der Kölner Kammermusiker, Konzertmeister Wolfgang Gurland, unter der Leitung des Dirigenten Professor Steffen Schreyer. P>
Das festliche Pontifikalamt am Sonntag zelebrierten der Erzbischof von Dublin, Dr. Martin Diarmund, Aachens Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff und Mitglieder des Domkapitels. Erzbischof Diarmund Martin wies In seiner Predigt auf die immerwährende und Zunehmend wichtige Arbeit im "Haus Europa" hin.
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Die in-und ausländischen Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung Europaischen Aachener Dom trauern um den vormaligen Vorsitzenden des Kuratoriums, Dompropst Dr. Hans Müllejans (* 1929, + 2009) STRONG> P>
Am 5. August 2009 verstarb plötzlich und völlig unerwartet das langjährige Beiratsmitglied und Vorsitzender des Kuratoriums (2004 -2009), Prälat Dr. Hans Müllejans. Mit ihm verliert die einen großartigen Menschen und Seelsorger mit rastloser Tatkraft Stiftung für sein Lebenswerk, den Aachener Dom. Seiner unermüdlichen Unterstützung und seinem Engagement verdanken wir Aufbau und Gestalt unserer Stiftung und des Kuratoriums, in dem heute Mitglieder aus vielen europaischen Ländern vertreten sind. Dompropst Dr. Müllejans gelang es, den Aachener Dom nicht nur als einzigartiges geschichtliches Bauwerk Weltkulturdenkmal zu bewahren, sondern auch die Beduetung dieses Gotteshauses herauszustellen .- Seine große Persönlichkeit und tiefe Menschlichkeit wird immer in Erinnerung bleiben. Wir werden Seiner in ehrender Weise gedenken und seine Ideen als Vermächtnis in die nachfolgenden Generationen weitertragen.
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Neuer Vorsitz im Kuratorium der Stiftung Europäischer Aachener Dom - NRW-Minister Armin Laschet tritt die Nachfolge von Prälat Dr. Hans Müllejans ein. STRONG> P>
Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, übernimmt den Vorsitz im Kuratorium der Europaischen Stiftung. Er tritt damit die Nachfolge des emeritierten Dompropstes Prälat Dr. Hans Müllejans ein. Minister Laschet sieht die Vorrangige Aufgabe der Stiftung Darin und die europäische Bedeutung des Aachener Domes weiter bekannt zu machen. "Deutschlands Weltkulturerbe mit der Nummer 1 habe, was Bekanntheitsgrad und Austrahlungskraft angehe, noch Potential", so Laschet. "In erster Linie die Arbeit der Stiftung bestehe aber Darin, dem Dom Seinen gebührenden Rang in der europäisch-abendländischen Geschichte zu sichern - und nicht zuletzt der jungen Generation seine überragenden Qualitäten zu vermitteln - die Stiftung sollte Partner der Jugend Europas sein". Armin Laschet bedankte sich bei Prälat Dr. Müllejans dafür, dass es ihm gelungen sei, Bürgerschaftliches Engagement für den Aachener Dom herbeizuführen. Dompropst Msgr. Helmut Poqué würdigte ebenfalls die großen Leistungen seines Vorgängers bei der Grundsicherung des Aachener Domes.
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Aachener Weltkulturdenkmal fest im Blick
Jahrestreffen der Europaischen Stiftung für den Aachener Dom 2008 STRONG> P>
"Der Erhalt, die Zukunftssicherung und die Verdeutlichung der Idee des Welterbes Aachener Dom bleibt unsere vordringlichste Aufgabe", betonte Beiratsvorsitzender Michael Wirtz bei seiner Rede auf der Jahrestagung 2008 der Europaischen Stiftung für den Aachener Dom (ESAD). P>
Die Erfolge der Stiftung seien im bisherigen 13. Jahr ihres Bestehens höchst verdienstvoll, aber bei Weitem nicht genug. Mit Blick auf die erfolgreich angelaufene Innensanierung des Domes wirbt die Stiftung auch in Zeiten knapper öffentlicher Fördermittel und der weltwirtschaftlich angespannten Finanzlage für ein verstärktes Engagement für das "Herzstück der Stadt", den Aachener Dom. Dompropst em. Dr. Hans Müllejans steht dem Kuratorium als Vorsitzender vor. Er ist in intensivem Kontakt mit den Kuratoren, um weitere Ideen für das "Curare" zu entwickeln. Eines seiner Hauptanliegen ist es, die Jugend in die Stiftungsarbeit einzubinden und die intensive Förderung des Europagedankens im Geist des christlichen Welterbes Aachener Dom zu intensivieren. Im weiteren Verlauf des Jahrestreffens erörterte der Aachener Stadtarchäologe Andreas Schaub die Untersuchungen im Untergrund des Domes und gab einen informativen Überblick über Aachens Stadtarchäologie. Aus Wien hatte die Stiftung den vormaligen Nationalratspräsidenten der Republik Österreich, Prof. Dr. Andreas Khol, eingeladen. Prof. Khol gilt als ein hervorragender Zeitdiagnostiker, der sich um die Vertiefung der Gestaltung des gemeinsamen Europa verdient gemacht hat.
In seinem Vortrag ging es ihm in erster Linie um die Frage: "Prägen christliche Werte Europas Zukunft?" Neben der Betrachtung der Entwicklung des heutigen "Projekt Europa" der 27 Mitgliedsstaaten ging er vor allem auf die aktuelle Lage, die Verfassung und die Grundausrichtung ein: "Die europäische Gesellschaft kann ohne christliche Grundwerte nicht verstanden werden. Christliche Werte werden weiter für die Identität Europas unverzichtbar sein und seine Zukunft mitgestalten." P>
23. Benefizkonzert im Aachener Dom STRONG> P>
Abschluss der Jahrestagung bildete am Samstagabend das 23. Benefizkonzert mit dem "Hamburger Barockorchester", dem "Kammerchor Aachener Bachverein" und Solisten unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Wolfgang Karius. Zur Aufführung gelangte die "h-Moll Messe" von Johann Sebastian Bach. Ein Hochkarätiger Musikgenuss, der das Publikum begeisterte. Der Erlös aus den Konzerten fließt uneingeschränkt in die Erhaltung des Domes, seit 1987 eine beachtliche Summe.
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Pontifikalamt mit S.E. Bischof Dr. Egon Kapellari, Graz STRONG> P>
Das festliche Pontifikalamt am Sonntag, 09.11.2008, zelebrierte der Bischof von Graz - Seckau, Dr. Egon Kapellari, Weihbischof Dr. Gerd Dicke mit Mitgliedern des Aachener Domkapitels. Bischof Kapellari dankte den Anwesenden Kuratoriumsmitgliedern so allen, wie sich die Mit ihrem Engagement für die Erhaltung des Aachener Domes einsetzen: "Damit die Erde am Himmel haftet, dieses hat Karl der Große unverrückbare Zeichen im Aachener Quellgrund eingesenkt. Es zu erhalten und seine Botschaft der heutigen Gesellschaft verständlicher zu machen, ist ein großer Auftrag ... Ich wünsche Ihnen dafür einen langen Atem als Gabe des Heiligen Geistes ".
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"Literatur zur Nacht" unter der Lichterkrone STRONG> P>
Kulturtransfer zur ersten "Literatur zur Nacht": Der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann eröffnete die neue Veranstaltungsreihe der Europaischen Stiftung Aachener Dom im karolingischen Oktogon mit Auszügen aus seinen Erzählungen und Romanen. Im Mittelpunkt Standen Texte zu "Szenen von Sterben und Tod". Die Lesung mit einer Einführung von Professorin Dr. Birgit Lermen und der musikalischen Begeleitung der Aachener Stana Beißwanger (Harfe) und Eberhard Beißwanger (Cello) fand am Dienstag, 14. Oktober 2008, um 19.00 Uhr im Aachener Dom statt. Der Erlös der Lesung kam uneingeschränkt dem Erhalt des Domes zugute.
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Europäische Stiftung trauert um Prof. Bronislaw Geremek (+13.7.2008) STRONG> P>
Mit großer Trauer hat die Europäische Stiftung Auf die Nachricht vom Tod des ehemaligen polnischen Außenministers Prof. Dr. Bronislaw Geremek reagiert. Prof. Geremek war seit dem Jahre 1997 Mitglied des Ehrenkuratoriums der Europaischen Stiftung Aachener Dom in besonderer Weise IHM lag die Ausrichtung der Europaischen Stiftung am Herzen; der Aachener Dom war für ihn Zeichen und Symbol des zusammenwachsenden Europa. Die Stiftung hat einen großen Fürsprecher des Aufbaus und der Vertiefung der polnisch-deutschen Nachbarschaft verloren. Die Stiftung wird IHM Ehrend gedenken.
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Spende der Commerzbank-Stiftung für den Aachener Dom STRONG> P>
Eine Spende über 7.500 Euro aus der Commerzbank-Stiftung überreichten die Bankdirektoren Udo Osterloh und Jörg Schirrmacher ein Dompropst Mons. Helmut Poque und den Kuratoriumsvorsitzenden der Europaischen Stiftung Aachener Dom Prälat Dr. Hans Müllejans Zugunsten der Europaischen Stiftung. Wie seine Vorgänger im Amt wird Dompropst Poque die Spende für die aktuellen Sanierungsmaßnahmen an der Mosaikausstattung im karolingischen Zentralbau einsetzen. Seit 17 Jahren unterstützt die Commerzbank-Stiftung die Erhaltungsmassnahmen am Aachener UNESCO-Weltkulturdenkmal; viele wichtige Projekte Konnten so mit Hilfe der Stiftung umgesetzt werden. P>